CDU fordert das Aus für Umweltspuren in Düsseldorf

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CDU fordert das Aus für Umweltspuren in Düsseldorf

18.10.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir fordern das Aus der Umweltspuren in Düsseldorf. Tausende Autos stauen sich am Morgen im Berufsverkehr an der A46-Ausfahrt „Zentrum“ trotz Herbstferien. Das ist ein schwerwiegender Eingriff in den Verkehrsfluss zu Lasten von Anwohnern, Pendlern und der Luftqualität.

Oberbürgermeister Thomas Geisel und eine rot-rot-grüne Mehrheit zwingen den Menschen einen Feldversuch mit Chaos, Staus und Stress auf. Statt alternative Verkehrsangebote zu stärken, hätten sich die Verantwortlichen einem Feldzug gegen das Auto verschrieben.

Die Stadt hat angekündigt mehr Park-and-Ride-Parkplätze (P+R) zu schaffen. Bisher hilft das wenig weiter, aktuell gibt es gerade einmal 2500 Parkplätze für P+R in Düsseldorf. Die Stadt will nun zusätzliche 200 Stellplätze schaffen, für die Vielzahl an Pendlern wird das nicht reichen.

Zusätzliche Kapazitäten im öffentlichen Nahverkehr werden ebenfalls nicht geschaffen. Düsseldorfer, die nicht in der Innenstadt wohnen, und Menschen, die aus der Region kommen, sind die Verlierer. Sie werden nur noch behandelt wie zweite Klasse und bekommen keine Alternative zum Stau an die Hand.

Mein Ansatz für P&R in den Metropolen wurde diese Woche in der Rheinischen Post dargestellt. Wir müssen jetzt Gas geben, um die Innenstadtverkehre verträglicher zu machen!

Ihr Thomas Jarzombek

Quelle: Newsletter von Thomas Jarzombek MdB vom 18.10.2019